Verkaufsausstellung von Kunst und Kunsthandwerk aus aller Welt

BASAR im GRASSI Museum für Völkerkunde

14.9. bis 16.9.2007

Zum zweiten Mal treffen sich Kunsthandwerker und Händler im Museum, um mit Waren aus fernen Ländern und aus der Umgebung zu handeln. Drei Tage lang wird im GRASSI Museum für Völkerkunde ein vielseitiges Angebot aus der ganzen Welt präsentiert, das sich kaum noch einmal in Leipzig findet.

Bunt, edel und international wird der Basar wieder sein. Die Angebote reichen von Textilien und Schmuck über Puppen und Spielzeug bis hin zu Gemälden und Wohnaccessoires aus allen Teilen der Welt.
Naturmaterialien wie Holz, Leder, Knochen, Palmholz, Bambus oder Wolle sind ebenso zu finden wie feine Seide, edles Kashmir, Perlmutt oder schimmerndes Silber. Vieles wird in Familientradition handgefertigt und fair gehandelt. Der Verkauf unterstützt die Hersteller in ihren Heimatländern, beispielsweise Schulprojekte in Indonesien oder Frauenprojekte in Dörfern Pakistans, Kameruns und Kolumbiens.

Alte Traditionen können in der ganzen Welt wieder entdeckt werden. Der Basar bietet von Stoffen, Wohndekor, Möbeln und Accessoires aus Indien, über Ikatstoffe von abgelegenen Inseln Indonesiens bis zu handbestickten Seidenstoffen und Kimonos aus Japan alles, was man selten sieht.

Asiatisches Kunsthandwerk: Seidenschals, Seidentaschen und Silber aus Kambodscha, Hornbestecke mit Silber aus Vietnam, Schmuck aus Naturmaterialien, Schüsseln und Schalen aus Holz und Keramik, Korbwaren und Holzschnitzereien mit Einlegearbeiten von den Phillippinen, Knochenschnitzereien der Batak, Wayang-Kulit-Puppen aus Java, geschnitzte Tiere und Dosen aus Indien, Schilde aus West-Papua. Taschen aus Palmblatt, Rattan und Sisal aus Indonesien, Flechtwaren wie Körbe, Platzsets und Tischläufer, Weihnachtsschmuck aus Gewürznelken und Holz.

Textilien aus Amerika: handgearbeitete Einzelstücke aus Lama- und Alpakawolle, Webarbeiten aus Bolivien sowie alte und neue Stoffe, auch Reste, Tischläufer, Kissen und Kleidung aus Guatemala. Ein originales Hüftwebgerät aus San Antonio Aguas Calientes, Guatemala soll die Arbeit veranschaulichen und den Besuchern nahe bringen.

Aus Afrika: kenianischer Speckstein, Stoffe aus Mali, Straußeneier aus Südafrika, Perlhühner aus Pappmaché, Antikes aus Zaire, handbemalte Emaille aus Südafrika, Baobab-Vögel aus Zimbabwe, seltene Masken und Skulpturen aus Burkina Faso, Messingautos, Eisenlaternen, versilberte Tabletts und Hennalederlampen aus Marokko und Ägypten, ostafrikanischer Schmuck aus Glasperlen, Kaurischnecken und Bernstein.

Aus der Umgebung: handgefertigte Abendtäschchen, Stoffe mit japanischer Stickerei sowie Schmuck und Accessoires aus Filz. Aquarelle des Leipziger Künstlers mit Lebensbildern aus Marokko, Portugal, Russland und der Türkei: "Das Faszinierende bei Rolf Zimmermann ist das Spiel von Farben, Formen, Linien, das sich bis in jede Steinlage, in jedes Mauerdetail fortsetzt. Die Farbigkeit löst sich zuweilen vom Gegenstand ab, erhält etwas Schwebendes (...)" (Rita Jorek).

Das Tor Indische Stoffe Foto: Karin Wieckhorst
Das Tor Indische Stoffe Foto: Karin Wieckhorst
Ashanti, Kwabena Denteh Blick in die Ausstellung, 2006 Foto: Karin Wieckhorst
Ashanti, Kwabena Denteh Blick in die Ausstellung, 2006 Foto: Karin Wieckhorst
Azizam Rattansets, Asien Foto: Birgit Köhn
Azizam Rattansets, Asien Foto: Birgit Köhn