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Die Sammlungen - Ostasien

Neujahrsbild für das Jahr Guangxu 25 (10.2.1899 bis 20.1.1900) Chinesischer Farbholzschnitt Foto: Ingrid Hänse
Neujahrsbild für das Jahr Guangxu 25 (10.2.1899 bis 20.1.1900) Chinesischer Farbholzschnitt Foto: Ingrid Hänse
Dhyani-Buddha, Ratnasambhava vergoldete Bronze sinotibetisch, vermutlich frühes 19. Jahrhundert OAs 6713 Foto: Ingrid Hänse
Dhyani-Buddha, Ratnasambhava vergoldete Bronze sinotibetisch, vermutlich frühes 19. Jahrhundert OAs 6713 Foto: Ingrid Hänse
Pinselständer geschnitztes Elfenbein Südchina, 19. Jahrhundert OAs 739 Foto: Ingrid Hänse
Pinselständer geschnitztes Elfenbein Südchina, 19. Jahrhundert OAs 739 Foto: Ingrid Hänse

Die ostasiatischen Sammlungen umfassen über 20.000 Objekte aus China (inklusive Tibet und Taiwan ca. 10.000 Objekte), Japan (ca. 9.000 Objekte) und Korea (ca. 2.000 Objekte).

Von herausragender Bedeutung sind:

  • die Ainu-Sammlung (mit über 730 Objekten die drittgrößte Europas)
  • die Japan-Sammlung des ehemaligen Museums der Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens in Tokyo
  • die Japan-Sammlung der Weltausstellungen in Wien und Paris
  • die Japan-Sammlung Karl Rathgens (Tsubas, Menukis, Kozukas, Farbholzschnitt)
  • die Japan-Sammlung des Medizinraths Botho Scheube
  • die Sammlung Hermann Freiherr Speck v. Sternburg (u.a. tibetische Thangkas und religiöse Plastik, chinesische "Drachenroben")
  • die Sammlung Stenz (Shandong)
  • die Taiwan-Sammlung mit über 300 Objekten der Ureinwohner Taiwans, insbesondere der Tau (Yami) von der Insel Lanyu

Grundsätzlich sind die ostasiatischen Sammlungen so systematisch aufgebaut worden (größtenteils schon mit der Sammlung Klemm beginnend), dass alle Bereiche der jeweiligen Kulturen abgedeckt werden, wobei Alltagsleben, Produktion und Reproduktion, Wohnung, Kleidung und Ernährung überall (außer in Tibet) gleichermaßen gut vertreten sind.

In China und Japan bilden Porzellan und Keramik (vor allem Imari-Ware aus Arita und japanische Teekeramik), Malerei (Rollbilder, z.T. auch Bildrollen) und vor allem die religiöse Plastik einen wichtigen Sammlungsschwerpunkt.

In den frühen Jahren der DDR kamen (durch die Weitergabe von Staatsgeschenken) neben blau-weiß Porzellan der Qing-Dynastie einige herausragende Stücke zeitgenössischen chinesischen Kunsthandwerks in unser Haus.

Ankäufe in den neunziger Jahren konnten einige Sammlungslücken schließen (Paiwan-Schnitzereien aus der Sammlung A. Bedrich, Textilien südlicher ethnischer Minderheiten Chinas aus verschiedenen Sammlungen).

 

Ansprechpartner:

Dipl. Ethn. Dietmar Grundmann
Tel. 0341/9731-906
dietmar.grundmann@ses.museum