Die ostasiatischen Sammlungen umfassen über 20.000 Objekte aus China (inklusive Tibet und Taiwan ca. 10.000 Objekte), Japan (ca. 9.000 Objekte) und Korea (ca. 2.000 Objekte).
Von herausragender Bedeutung sind:
Grundsätzlich sind die ostasiatischen Sammlungen so systematisch aufgebaut worden (größtenteils schon mit der Sammlung Klemm beginnend), dass alle Bereiche der jeweiligen Kulturen abgedeckt werden, wobei Alltagsleben, Produktion und Reproduktion, Wohnung, Kleidung und Ernährung überall (außer in Tibet) gleichermaßen gut vertreten sind.
In China und Japan bilden Porzellan und Keramik (vor allem Imari-Ware aus Arita und japanische Teekeramik), Malerei (Rollbilder, z.T. auch Bildrollen) und vor allem die religiöse Plastik einen wichtigen Sammlungsschwerpunkt.
In den frühen Jahren der DDR kamen (durch die Weitergabe von Staatsgeschenken) neben blau-weiß Porzellan der Qing-Dynastie einige herausragende Stücke zeitgenössischen chinesischen Kunsthandwerks in unser Haus.
Ankäufe in den neunziger Jahren konnten einige Sammlungslücken schließen (Paiwan-Schnitzereien aus der Sammlung A. Bedrich, Textilien südlicher ethnischer Minderheiten Chinas aus verschiedenen Sammlungen).
Ansprechpartner:
Dipl. Ethn. Dietmar Grundmann
Tel. 0341/9731-906
dietmar.grundmann@ses.museum