Die Sammlungen - Amerika

Die Sammlungen über die nordamerikanischen Indianer und Inuit wurden durch Kriegsverluste dezimiert. Einige hervorragende Objekte von der Nordwestküste sowie aus den Plains und Prärien blieben jedoch erhalten Der Bestand umfasst ca. 5.000 Nummern.

Von den indianischen Kulturen in Mexiko des 20. Jahrhunderts (Chiapas, Oaxaca, Tabasco) wurden Alltagsobjekte und Kleidungsstile zusammengetragen. Der archäologische und rezent ethnographische Bestand umfasst ca. 8.200 Nummern. Das Alte Peru ist mit der Sammlung Reiss und Stübel (1887) und Eduard Gaffron (frühes 20. Jahrhundert) dokumentiert; es handelt sich um ethnographische Grabgefäße in seltener handwerklicher Qualität.

Von den Amazonasindianern (Karajá, Xingu-Quellgebiet, Kamayura u.v.a.) ist das Alltagsleben seit dem 19. Jahrhundert mit großen Sammlungen (Meyer, Krause, Koch-Grünberg, Winkler, Wustmann) dokumentiert. Auch die Bestände von den Bewohnern des Gran Chaco sowie von den Araukanern (Haaek, Kollmann) sind erwähnenswert. Südamerika ist mit etwa 25.000 Nummern vertreten.

Vorratsgefäß mit Eulendarstellung, Peru, Moche-Kultur, Foto: I. Hänse
Vorratsgefäß mit Eulendarstellung, Peru, Moche-Kultur, Foto: I. Hänse
Slave-Killer, Kanada, 18. Jh. Foto: K. Wieckhorst
Slave-Killer, Kanada, 18. Jh. Foto: K. Wieckhorst

Ansprechpartner:

Nanette Snoep
Direktorin
Tel. 0351/4914-3401
nanette.snoep@skd.museum