Die verrücktesten Museen in Deutschland

Es gibt einige Museen in Deutschland, die gleichermaßen außergewöhnlich und etwas durchgeknallt sind. Bei manchen der nachfolgenden Museen fragt man sich zurecht, ob die Menschheit so etwas braucht. Aber Eins muss man all diesen Museen lassen: Sie sind einzigartig und sonderbar.

Das Deutsche Bienenmuseum in Weimar

Wissen Sie, wer Ferdinand Gerstung und August Ludwig waren? Diese Wissenslücke wird bald geschlossen. Das scharfsinnige Paar bemerkte bereits 1910 den eklatanten Bedarf an einem Bienenmuseum.

Das 2002 renovierte Museum zeigt alles Wissenswerte über die Biologie der Bienen, die Geschichte der Bienenzucht und die heutige Imkerei (für diejenigen unter Ihnen, die es nicht wissen, das ist das schöne Wort für Imkerei).

Das Schweine-Museum in Stuttgart

Das Schweinemuseum in Stuttgart behauptet, das größte Schweinemuseum der Welt zu sein.

Die Sammlung wurde ursprünglich von einer Dame namens Erika Wilhelmer begonnen und ist heute in drei Stockwerken des alten Schlachthofes in Stuttgart ausgestellt.
Der Schwerpunkt des Museums liegt auf der Küche, der Mythologie und der Geschichte der Schweine. Aber Sie können hier sogar heiraten!

Wenn Sie sich einen Appetit auf mehr Schweine gemacht haben, als Sie jemals wieder sehen werden, können Sie im Restaurant-Café eine Mahlzeit mit Schweinefleisch genießen.

Das Kartoffelmuseum in München

Mit dem Anspruch, das einzige Museum der Welt zu sein, das sich der Präsentation der Kartoffel durch die Linse der Kunst und Kunstgeschichte widmet, führen acht Themenräume durch das Leben der Kartoffel, von ihrer Verwendung als Währung bis hin zu ihrer vielseitigen Verwendung als Nahrungsmittel.

Das Museum beherbergt auch eine Sammlung von Büchern der Otto-Eckart-Stiftung, die die historische Bedeutung der Kartoffel dokumentieren.

Das Deutsche Additivmuseum in Hamburg

Weißt du wirklich, was du isst? Unter dem Motto „Zusatzstoffe gehören in ein Museum, nicht in die Nahrung“ informiert dieses Museum über Funktion, Herstellung, Risiken und Nebenwirkungen der Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln.

Die Bombe fallen zu lassen, dass viele Zusatzstoffe nicht auf Lebensmittelverpackungen deklariert werden müssen, und dass sogar Bio-Lebensmittel Zusatzstoffe enthalten dürfen, wird dieses Museum jeden Glauben zerstören, den Sie an Ihre Kontrolle über Ihre Lebensmittel hatten.

Aber lässt sich dieses zweifellos interessante Thema zu einem ganzen Museum ausdehnen?

Ostereier-Museum in Sonnenbühl

Dieser einzigartige Fund erforscht die historische Verflechtung von Eiern mit Ostern und zeigt natürlich Ostereier in allen Formen, Designs und Größen, sowohl natürlich als auch aus Porzellan.
Von den wunderschön aufwendig und geschmackvoll bis hin zu den frechen Logos bekannter Marken sind diese Eier sicher eine Augenweide.

Die Sammlung wurde 1980 von Frauen aus Sonnenbühl-Erpfingen geschaffen, aus der das Museum 1993 hervorgegangen ist.

Das Clown-Museum in Leipzig

Okay, also das hier klingt eigentlich ziemlich faszinierend. Clowns wurden 1737 aus dem Theater der berühmten deutschen Regisseurin Caroline Neuber in Leipzig vertrieben. Im Jahr 2007 haben sie sich revanchiert und einen Clownverein und ein Museum gegründet.

Um Clowns zu unterstützen, beherbergt dieses Museum mehr als 3.000 Clownfiguren aus aller Welt, 350 Zirkusplakate, Filmaufnahmen, Kostüme, Zeitungsartikel, Clownmarionetten und auch „viele Geschenke von berühmten Clowns“.

Das Lippenstiftmuseum in Berlin

Der Maskenbildner René Koch eröffnete dieses Museum, um seine Privatsammlung von Lippenstiften, Plakaten und Kosmetikformeln von der Barockzeit bis in die Gegenwart zu zeigen. Das Museum umfasst auch Filme von der Nachkriegszeit bis heute.

Mit einem Hauch von Prominenz kann man auch die Kussmarken von Stars wie der walisischen Sängerin Bonnie Tyler und der deutschen Kabarettistin Ute Lemper bewundern. Außerdem können sich die Besucher Tipps von Experten holen, wie sie ihren Lippenstift am besten auftragen.

Das Senfmühle Museum in Köln

Mit den ältesten Senfmahlwerken der Welt befindet sich dieses Museum an zwei Standorten: in Köln und in der rheinland-pfälzischen Kleinstadt Cochem.

Jedes Museum hat eine Mühle, beide aus dem Jahr 1810. Und auch nach der Restaurierung werden sie noch heute unter dem Motto „Qualität statt Quantität“ zu Senf verarbeitet.

Wenn Sie sich fragen, wer um ein einzelnes Objekt herum ein Museum gründen würde, könnte der Hinweis in dem an das Museum angrenzenden Laden sein, in dem Sie eher teuren „historischen Senf“ kaufen können.

 

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